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Binnenminensuchboot Klasse 393

Die Bündnismarine

Am 04. April 1949 verpflichteten sich 12 Staaten zum gemeinsamen Handeln auf militärischem und politischen Gebiet. Der Nordatlantikpakt, die NATO, war geboren. Im gleichen Jahr führten die Hohen Kommisssare der drei westlichen Besatzungsmächte Gespräche mit Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer über einen Verteidigungsbeitrag Deutschlands. Deutsche Experten legten im Herbst 1950 mit der Himmeroder Gedenkschrift erste Gedanken zur Aufstellung zukünftiger deutscher Streitkräfte vor. Ende des Jahres begannen die Vorarbeiten für die Europäische Verteidigungs Gemeinschaft (EVG) durch den "Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen" und zwanzig seiner Mitarbeiter. Ab 1951 gehörte auch eine kleine Marinegruppe dazu. Ab Oktopber 1951 liefen Gespräche über eine Europäische Marine. Der deutsche Anteil sollte sich auf Hafenschutzsperren und Küstenbatterien beschränken, später wurden auch schwimmende Einheiten und Marineflieger vorgesehen. Am 30. August 1954 wurde Vertrag über die Europäische Verteidigungs Gemeinschaft durch das französische Parlament verworfen. Der bereits 1953 in der Bundesrepublik ratifizierte Vertrag war damit hinfällig, die EVG gescheitert.

Einige Monate später, am 09. Mai 1955 wurden die Pariser Verträge unterzeichnet, die unter anderem die Beendigung des Besatzungsstatus, den Beitritt zur Westeuropäischen Union und der NATO beinhalteten. Nun waren die Voraussetzungen für die neuen deutschen Streitkräfte geschaffen.

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