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1945-1956

Die Alliierten verpflichten die Kriegsmarine

In den speziellen Befehlen des obersten Befehlshaber des alliierten Expeditionskorps an das deutschen Oberkommando der Marine (OKM) wird bereits besonderes Augenmerk auf die Minenräumkräfte und deren Einsatzfähigkeit nach Beendigung der Kampfhandlungen gelegt, so heisst es:

"Das deutsche Oberkommando wird innerhalb von 48 Stunden nach Inkrafttreten der Kapitulation einen Flaggoffizier zum alliierten Marinekommandant der Expeditionsstreitkräfte in sein Hauptquartier entsenden. Dieser Flaggoffizier überbringt dem alliierten Marinekommandant der Expeditionsstreitkräfte korrigierte Kopien von Karten aller Minenfelder in westeuropäischen Gewässer, einschließlich der Ostsee bis Lübeck (einschließlich), die von deutschen und deutsch-kontrollierten Schiffen oder Luftfahrzeugen gelegt wurden, Positionen aller Wracks, Sperren und andere Unterwasserhindernisse in diesem Bereich, Details der deutschen Konvoirouten und aller geräumten Kanäle und aller Bojen, Lichter und andere Navigationshilfen in diesem Bereich. Die entsprechenden NavigationsVeröffentlichungen sind ebenfalls erforderlich. Einzelheiten über die genaue Lage aller Abteilungen und Zweige der deutschen Admiralität (OKM). Alle verfügbaren Informationen über die Zahl und Art der deutschen Minensucher und Sperrbrecher in der deutsch kontrollierten niederländischen Häfen und deutschen Nordseehäfen, die ohne Verzögerung seiner Abreise erlangt werden können."

ge war nur unter Einsatz der Minenräumkräfte der ehemaligen Kriegsmarine möglich. So wurde über das weiter in Dienst befindliche OKM die Minensucheinheiten geführt. In letzter Konsequenz bedeutete dies für die Besatzungen weiter Dienst wie bisher zu machen.

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