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1935-1945

Aufrüstung der Kriegsmarine

Nach der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht am 16.03.1935 im Deutschen Reich wurde die Reichsmarine am 21.05.1935 in Kriegsmarine umbenannt. Nun wehte über den Schiffen und Booten die Hakenkreuzflagge. Geprägt war die Zeit bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mit der Aufrüstung und modernisierung der Flotte. 1935 wurden die ersten Flottenbegleiter (F-Boote), die auf einem Entwurf von 1932 basierten und 1934 in Auftrag gegeben wurden, in Dienst gestellt. Ab 1936 gingen die M-Boote 35 in Bau, welche die alten M-Boote 16 aus dem Ersten Weltkrieg ersetzten. Größere und schnellere Räumboote waren im Zulauf. Bereits am 01.07.1934 wurde die Offizierslaufbahn des Sperrwaffenoffiziers geschaffen. Jede Minensuch- und Räumbootsflottille hatte nun ihren Sperrwaffenoffizier, der für die Einsatzbereitschaft der Räumgeräte und den Nachschub an Sperrmaterial verantwortlich war. Durch Teilung der Inspektion des Torpedo- und Minenwesens enstand an 01.10.1936 die neue Speerinspektion. Ihr unterstellt waren die Sperrschule mit Sperrschulverband, das Sperrversuchskommando mit Versuchsverband und die acht Marinesperrzeugämter. Am 01.07.1937 löste Kapitän zur See Friedrich Ruge als neuer Führer der Minensuchboote (F.d.M) den seit 02.10.1933 das Kommando führenden Kapitän zur See Kurt Ramien ab. Ruge war fünf Jahre lang beim Sperrversuchsverband und gestallte dort die Entwicklung der Sperrwaffe. Drei Jahre fuhr er als Kommandant auf Minensucher und befehligte zwei Jahre als Chef die 1. Minensuchhalbflottille, bzw. Minensuchflottille. Ruge war als F.d.M. prägend für die Minensucher

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